| Begriffe um das Thema Server |
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Active Directory Das Active Directory baut auf einer Datenbank auf, in der die Informationen über das Netzwerk wie Benutzer, Gruppen und Computer verwaltet werden. Die Datensätze werden im Active Directory als 'Objekte' und die Eigenschaften als 'Attribute' definiert. Zum Beispiel ist ein Benutzer ein Objekt und der Benutzername 'Mustermann' ein Attribut dieses Objekts. Der Active Directory-Verzeichnisdienst vereinfacht die Benutzer- und Computerverwaltung in großem Maße, bietet verbesserten Zugriff auf Netzwerkressourcen und stellt die wichtigste Übersicht eines vernetzten Betriebssystems dar. Administration Administration ist die Verwaltung einer EDV-Anlage oder eines Computernetzwerks. AntiVirenScanner Ein AntiVirenScanner ist ein Programm, das den Computer nach Viren durchsucht und diese gegebenenfalls entfernt. Assistent Assistenten sind interaktive Programme, die Anwender unterstützen, häufig auftretende Aufgaben wie das Erstellen von Formularen und Serienbriefen, das Formatieren von Berichten, die Gestaltung von Grafiken oder das Webpublishing im HTML-Format schnell zu erledigen. Durch Beantworten von Fragen oder Auswählen von Optionen weist der Nutzer den Assistenten an, eine Datei zu erstellen oder basierend auf die gegebenen Antworten eine Aufgabe auszuführen. B Benutzerkonto Ein Benutzerkonto (englisch user account) verwaltet im IT-Bereich einen Zugang zu einem IT-System. Üblicherweise muss man sich vor dem Zugriff mit einem Benutzernamen und Passwort authentifizieren. Einem Benutzerkonto können häufig (je nach Aufgabe) verschiedene Privilegien zugeordnet werden, zum Beispiel Zugriffsrechte. Benutzerrechte Benutzerrechte sind Privilegien, die vergeben bzw. nicht vergeben werden, um die Art und Weise exakt festzulegen, wie ein Anwender ein System nutzen darf. Business Intelligence Business Intelligence umfasst die analytischen Konzepte, Prozesse und Werkzeuge, um kostengünstig alle geschäftlichen Prozesse professionell und transparent analysieren, kontrollieren, planen und steuern zu können. Dafür werden unternehmensinterne und -externe Daten als Quellen herangezogen. Branchenlösungen Branchenlösungen sind speziell an die verschiedenen Wirtschaftsbranchen angepasste Lösungen, um deren spezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden. C Client Eine Client-Software (engl. für „Kunde") ist eine Anwendung, die in einem Netzwerk Dienste in Anspruch nimmt, die von einem Server bereitgestellt werden. Ein Client-PC ist ein Arbeitsplatzcomputer, der in einem Netzwerk bestimmte Dienste von Servern nutzt. Cluster Ein Computercluster, meist einfach Cluster (engl. cluster = Traube, Bündel, Schwarm), bezeichnet eine Anzahl von vernetzten Computern, die parallel zu einer Aufgabe gehörige Teilaufgaben abarbeiten. Vorteile eines Clusters sind erhöhte Ausfallsicherheit und Schnelligkeit. D Datensicherung/Backup Unter einer Datensicherung/Backup versteht man sowohl das Erstellen einer Sicherheitskopie von Computer-Dateien oder ganzen Festplatten als auch die auf einem Speichermedium gesicherten Daten. Die Wiederherstellung der Sicherheitskopie wird auch als Restore bezeichnet. Durch die kurzfristige Aufbewahrung (in der Regel 3 bis 6 Monate) unterscheidet sie sich von der längerfristigen Datenarchivierung. Domain Name Server (DNS) Ein Domain Name Server bzw. kurz Nameserver ist ein Dienst im Internet, der für die Umwandlung von Internet-Adressen, beispielsweise www.microsoft.com, in nummerische IP-Adressen zuständig ist. Dokumentenmanagement (DMS) DMS ist der Oberbegriff für ein System zur Verwaltung von Dokumenten innerhalb eines Unternehmens. Ziel ist die vollständige und dauerhafte Konvertierung aller Dokumente in digitalisierte Form, so dass alle Dokumente unabhängig von ihrer Quelle und ursprünglichen Verarbeitungsform am Computer eingesehen und bearbeitet werden können. Vorteile sind eine Reduzierung der Archivierungsmenge, eine Beschleunigung der Geschäftsprozesse und eine Erhöhung der Produktivität. E Exchange Server Microsoft Exchange Server ist eine Software für die Unternehmenskommunikation. Neben E-Mail-Funktionalität bietet er umfangreiche Verwaltungsmöglichkeiten für Kontakte, Termine, Adressen und Dokumente. Vor allem die Verzahnung mit Microsoft-Produkten wie Windows oder Outlook macht ihn zur leistungsfähigen Kommunikationsplattform. F Faxserver Ein Faxserver ist ein Programm, welches auf einem Server läuft und ohne Benutzerinteraktion Faxe überträgt. So können Dokumente direkt vom PC versendet und empfangen werden. Fernzugriff Fernzugriff ermöglicht Mitarbeitern auf Reisen, bei Kunden, in Zweigstellen oder im Heimbüro Zugriff auf PCs und Server des Unternehmensnetzes. So können sie jederzeit gewünschte Daten nutzen und Informationen mit den zentralen Datenbanken austauschen. Firewall Eine Firewall ist eine Software- bzw. Hardwarelösung, die ein Computernetzwerk oder einen einzelnen Rechner vor unerwünschten Zugriffen und Gefahren aus dem Internet schützt. Professionelle Firewalls werden im Rahmen umfangreicher Sicherheitskonzepte für Computersysteme eingesetzt. G Gruppenrichtlinie Gruppenrichtlinieneinstellungen definieren die verschiedenen Komponenten der Desktopumgebung, die durch einen Systemadministrator verwaltet werden. Dazu gehören beispielsweise die jeweiligen Programme, auf die der Benutzer Zugriff erhält, Programme auf dem Desktop des Benutzers sowie die verschiedenen Optionen im Menü Start. H Host Als Host (englisch „Gastgeber") bezeichnet man in der Informationstechnik einen Computer, der im Allgemeinen an ein Computernetzwerk angeschlossen ist und auf dem Serverprogramme laufen. Spezielle Hosts sind beispielsweise Anbieter kostenpflichtiger Fachdatenbanken oder Rechner, die Internetdienste wie Webserver und Mailserver zur Verfügung stellen. I Internet Protocol (IP) Das Internet Protocol stellt die Grundlage des Internets dar. Das wesentliche Merkmal dieses in Computernetzen weit verbreiteten Protokolls besteht darin, dass jedes Endgerät im Netzwerk direkt angesprochen und eine Verbindung zu ihm aufgebaut werden kann. Zu diesem Zweck verfügt jedes Endgerät über eine eindeutige IP-Adresse. J Junk Mails Junk Mails, englisch für "Müll-Post", sind unerwünschte Werbe-E-Mails (auch Spam, Bulk-Mail etc. genannt). L LAN (Local Area Network) LAN ist ein Computernetz innerhalb eines räumlich begrenzten Bereiches, zum Beispiel im Gebäude der Unternehmenszentrale. M Mailserver Ein E-Mail-Server, kurz Mailserver genannt, ist eine Software, die E-Mails empfängt, versendet, speichert oder weiterleitet. N Netzwerkadresse Eine Netzwerkadresse bezeichnet ein gesamtes Netzwerk, nicht einen einzelnen Rechner. O Outlook Web Access Outlook Web Access (kurz OWA) ist eine von Microsoft verwendete Technik, um über einen Webbrowser Zugriff auf ein E-Mail-Postfach zu erhalten. So können Nachrichten gelesen und gesendet, Kontakte organisiert, Aufgaben erstellt, Termine und Besprechungen geplant und auf öffentliche Ordner zugegriffen werden. Outlook Mobile Access Mit der Technik Outlook Mobile Access können Nutzer unterwegs mit dem Mobiltelefon oder anderen mobilen Geräten auf ihre E-Mails in Outlook zugreifen und diese bearbeiten. P Patch Ein Patch (englisch: Flicken) ist ein Korrektur-Programm für Software oder Daten, um Fehler oder Sicherheitslücken zu schließen. Sie werden normalerweise von den jeweiligen Softwarebetreibern oder Distributoren herausgegeben und sind in der Regel kostenlos. Printserver Ein Printserver ist eine aktive Netzwerkkomponente, welche Druckaufträge von angeschlossenen Benutzern und Benutzergruppen entgegennimmt und an die entsprechenden Drucker, Druckwerke und andere Endgeräte weiterleitet. Q Quarantäne Gefundene Schädlinge auf dem Rechner werden durch eine Quarantäne isoliert, beispielsweise in ein ZIP eingepackt, so dass sie keinen Schaden mehr anrichten können. Bei Bedarf können (scheinbare) Schädlinge auch wieder aus der Quarantäne zurückgeholt werden. R RAS (Remote Access Server) RAS ist eine Software für den Fernzugriff von einem privaten PC zu Hause zum Unternehmensnetz. Der klassische Remote Access Server (RAS) als Zugangspforte zu Unternehmen wird heute weitgehend von Routern ersetzt, da die früher für den Fernzugriff verbreitete ISDN-Technologie dem Erfolg breitbandiger Zugänge und Virtual Private Networks (VPNs) zum Opfer fiel. Remote-Webarbeitsplatz Per Remote-Webarbeitsplatz können sich berechtigte Nutzer über das Internet per Fernzugriff am Server anmelden. S Small Business Server Microsoft Small Business Server ist eine integrierte Komplettlösung für kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 75 Mitarbeitern. Die Lösung bietet Funktionen für den einfachen, aber sicheren Zugriff auf Dateien, Druck-, E-Mail- und Faxdienste sowie Internetfunktionalitäten. Smart Card Smart Card ist eine andere Bezeichnung für Chipkarte. Sie wird durch direkten physischen Kontakt oder mit Hilfe einer kontaktlosen elektromagnetischen Schnittstelle an ein Lesegerät angeschlossen. Smart Cards mit integriertem Microcontroller können beträchtliche Datenmengen speichern, eigene Funktionen (z.B. Verschlüsselung und digitale Signaturen) ausführen und intelligent mit einem Smart Card-Lesegerät interagieren. Spamfilter Ein Spamfilter ist ein Computerprogramm, das unerwünschte Werbe-E-Mails (Spam oder Junk Mails) ausfiltert. T TCO (Total Cost of Ownership) TCO ist ein Berechnungsverfahren, das Verbrauchern und Unternehmen dabei hilft, alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern (insbesondere in der IT) wie beispielsweise Software und Hardware abzuschätzen. Eine TCO-Abrechnung enthält nicht nur die Anschaffungskosten, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung (Energiekosten, Reparatur und Wartung) der betreffenden Komponenten. Somit können bekannte Kostentreiber oder auch versteckte Kosten möglicherweise bereits im Vorfeld einer Investitionsentscheidung identifiziert werden. U Update In der Informatik ist unter Update eine Erweiterung zu verstehen, die ein Programm oder ein ganzes System verbessert, Fehler bereinigt oder die Geschwindigkeit erhöht. Sie wird normalerweise von den jeweiligen Softwarebetreibern oder Distributoren herausgegeben und ist je nach Zweck und Betriebssystem kostenpflichtig oder kostenlos. V Virtual PC Virtual PC ist eine Virtualisierungssoftware von Microsoft. Sie bietet die Möglichkeit, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf nur einem PC zu betreiben. Die Software wird sowohl für Windows wie auch Mac OS angeboten. Virtual Server Ein Virtueller Server (kurz vServer) verhält sich aus Anwendersicht wie ein echter Server, repräsentiert jedoch keinen physikalischen Host. Es handelt sich um so genannte Virtualisierungssoftware. vServer werden eingesetzt, wenn von einer einzelnen Maschine unterschiedliche Systemdienste angeboten werden sollen, die jeweils ein anderes Betriebssystem benötigen. VoIP (Voice over IP) Voice-over-IP bezeichnet das Telefonieren über ein Computernetzwerk auf der Grundlage des Internetprotokolls. Volumenschattenkopie Die Windows XP-Funktion „Volumenschattenkopie" ermöglicht die Sicherung von Daten, selbst wenn diese gerade bearbeitet werden. Der Dienst macht in bestimmten Abständen Schnappschüsse und speichert diese in Verzeichnisse. Damit können frühere Dateiversionen oder Ordner einfach wiederhergestellt werden. VPN (Virtual Private Network) Ein VPN (deutsch: Virtuelles Privates Netzwerk) ist ein Computernetz, das zum Transport privater Daten über ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) verwendet wird. Die Verbindung über das öffentliche Netz ist üblicherweise verschlüsselt. VPNs werden oft genutzt, um Mitarbeitern außerhalb einer Organisation oder Firma Zugriff auf das interne Netz zu geben. W Webserver Ein Webserver ist ein Rechner oder ein Programm, auf dem Internetseiten gespeichert sind. WLAN (Wireless LAN) WLAN bezeichnet ein „drahtloses" lokales Funknetz. X XML (Extensible Markup Language) XML ist eine Sprache zur Beschreibung von Dokumenten, die Angaben zum Layout vollständig von deren Inhalt trennt. Mit Hilfe von XML kann nach bestimmten Regeln eine eigene Auszeichnungssprache individuell geschaffen werden. Z Zertifikate Durch Zertifikate werden bei bestimmten Verschlüsselungsverfahren Authentizität, Vertraulichkeit und Integrität von persönlichen Daten gegenüber Dritten garantiert. Znüni nä Nach anstrengenden Arbeiten am Morgen ist es in der Schweiz üblich um neun Uhr eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen. |


